Bericht zum 6. Turnier

 

Zum sechsten Turnier der Serie erschienen zwölf Teilnehmer. Einige Stammspieler wilderten in anderen Gefilden, zum Beispiel Helmut Jeske, der versucht hat, sich in Frankfurt für das deutsche Nationalteam zu qualifizieren.

 

Einen Neueinsteiger konnten wir begrüßen: Daniel Brückner aus Neustadt, der sich achtbar schlug und schon alleine wegen seiner freundlichen Art gerne wiederkommen darf! :)

 

Nun sind 12 Teilnehmer zwar schon etwas wenig, dafür kann man mit dieser Anzehl aber einen schönen Modus spielen: Die besten 4 aus den 5 Runden spielen gleich das Halbfinale, die restlichen Acht die Consolation.

 

Zwei Spieler konnten sich direkt für das Halbfinale qualifizieren, Gottfried Förschner aus Hamburg und meine Wenigkeit. Im Stechen gesellten sich dann noch Georg Lachnit-Winter und Horst-Peter Anhalt dazu.

 

Im Semifinale gewann Georg gegen Gottried relativ glatt, während sich Horst-Peter und ich eine spannende Zeitnotschlacht lieferten, mit dem glücklicheren Ende für mich. Schon nach etwa der Hälfte des Matches waren beide Uhren auf unter eine Minute gerutscht..

 

Somit durften mal wieder die beiden Turnierleiter im Finale gegeneinander antreten.

 

Georg ging schnell mit 6-0 (auf 9) in Führung, bis ich mich aufraffte und zur Aufholjagd blies.  Bald stand es 6-3 und im folgenden Spiel sah es auch gut für mich (mit den weißen Steinen) aus, zumindest bis zu folgender Stellung: 

 

 

In diesem Moment kam der Wirt in den Raum und mahnte energisch um baldige Beendigung der Spiele...  Dies muss mich wohl irgendwie beeinflusst haben, denn nach nur vier weiteren Würfen stand die Partie so:

 

 

Ich verlor natürlich Gammon, und das Turnier war zu Ende :)  Glückwunsch, Georg!

 

Im Finale der Consolation spielten wie schon beim letzten Turnier Juri Alper und Manfred Suhr. Diesmal konnte Juri den Spieß umdrehen und somit das Tripel von Manfred verhindern.

 

Somit behauptet Juri auch die Führung in der Jahresrangliste, knapp vor Georg. Die beiden haben sich jetzt von ihren Verfolgern Manfred Suhr und Ulf Janik etwas abgesetzt.

 

Bis zum nächsten Mal am 19. Oktober!

 

Euer Bernhard