Bericht zum Finalturnier

 

Das Finalturnier der zweiten Serie war gleichzeitig ein erster Test für unsere neuen Räumlichkeiten, dem Walk-In in Hannover-Bothfeld.

 

Da auch Kritik an dem Spiellokal zu hören war verlieren wir gleich einmal ein paar Worte dazu: Aufgrund einer parallel stattfindenden Feier konnten wir "nur" den kleinen Raum nutzen. Wir waren exakt 16 Teilnehmer und wir hatten in diesem Raum für diese Teilnehmerzahl ausreichend Platz. Für das A-Finalturnier haben wir zwei Tische zusammengestellt, so dass die "Profis" genügend Platz für ihr Board und Equipment haben. Das B-Finalturnier musste mit einem einzigen Tisch vorlieb nehmen. Auf einem Tisch passt ein Board, aber mehr dann auch nicht. Für mich persönlich war auch dieser Tisch völlig ausreichend. Auch wenn ich mein Essen während des Matches auf einen Stuhl stellen musste. Sicherlich nicht sehr schon, aber mein Mitspieler hatte eine Pause angeboten und dann hätten wir unser Spiel halt für 10 Minuten unterbrochen. Wäre also auch kein Problem gewesen. Das Aufnehmen von Spielen oder das Spielen mit Uhr wäre zwar nur auf den größeren Tischen möglich gewesen, aber so viel sind wir ja nicht die das in Anspruch nehmen. Wenn also jemand sein Spiel hätte aufzeichnen wollen oder die Uhr zum Einsatz kommen müsste, wäre das auch kein großes Thema gewesen. Im Vorfeld wurde bereits darauf hingewiesen dass Essen in einem gesetzten Zeitraum nicht zur Verfügung gestellt werden könnte. Also auch das war im Vorfeld allen Spielern durchaus bewusst. Die einzigen Punkte die (aus meiner Sicht) beobachtet werden müssen ist das nicht ganz so dolle Essen und der Platzmangel bei mehr als 16 Teilnehmer. Wir können wenn keine Feier stattfindet auch den großen Raum mit mehr Tischen und mehr Platz nutzen. Da muss die Zukunft zeigen wie oft denn dies der Fall sein wird. Und auch beim Essen werden wir sehen ob es auch besser geht. Auf jeden Fall sollten wir dem Lokal aber auch eine Chance geben und nicht schon jetzt negativ gestimmt sagen: Wir bekommen den großen Raum sowieso nicht oder das Essen wird sowieso nicht besser...

 

Jetzt aber endlich zum Sportlichen:

 

Mit Heribert Lindner und Bernhard Kaiser konnten zwei qualifizierte Spieler leider nicht am Finalturnier teilnehmen. Schade, aber die Nachrücker Bernd Lütz und Daniel Meyer haben sich den Platz im A-Finalturnier auch verdient. Aufgrund der Setzliste nach Rangliste trafen die "großen" Vier zunächst noch nicht aufeinander. Jedoch konnten sie sich alle gegenüber den weiteren Spielern durchsetzen. Im 1/2-Finale der Gewinnerrunde konnten dann Juri Alper gegen Georg Lachnit-Winter und Gerhard Lingnau gegen Oliver Hauk gewinnen. Im Finale dieser Gewinnerrunde gewann dann der Titelverteidiger Juri und konnte sich in der Verliererrunde ansehen wer sein Gegner werden würde. Dort gelang es dem Jahresranglistengewinner Oliver mit Siegen über Georg und Gerhard das echte Finale zu erreichen. Dort schenkten sich die beiden nichts und im entscheidenen Spiel war es noch einmal richtig spannend. Am Ende war es Juri, der im wahrsten Sinne des Wortes seinen Sieg herausschreien konnte. Damit konnte er den Titel vom Vorjahr doch tatsächlich verteidigen. Gratulation... Einziger Haken für ihn: er musste den (nicht gerade kleinen) Pokal schon wieder mit nach Hause schleppen. Immerhin, der Platz wo er stehen muss kennt Juri ja schon seit einem Jahr.

 

Im B-Finalturnier mussten ebenfalls zwei Spieler im Vorfeld absagen, aber auch hier war mit Kadir Celik und Biggy Raimann Ersatz gefunden worden. Und beide konnten auch Spiele gewinnen. Kadir schaffte es sogar auf Rang drei. Im Finale standen sich Max-Günther Raimann und Ralf Priebe gegenüber. Übrigens die gleichen Finalisten wie im vergangenen Jahr. Damals war es noch recht spannend, dieses mal war Ralf aber völlig Chancenlos. Dies lag natürlich nur am Pech ;-)  Gratulation an Max, der locker mit 9:3 gewinnen konnte.

 

Eines fällt aber dann doch noch auf: Backgammon hat Würfel und auch einen Glücksfaktor. Aber, es ist schon erstaunlich wenn man mal die Finalrunden der beiden letzten Jahr vergleicht (nebenbei kann man sich auch gleich mal den Endstand in diesem Jahr auf einen Blick anschauen):

  2017 2018
A-Finalturnier: Sieger Juri Alper Juri Alper
A-Finalturnier: Finalist Heribert Lindner Oliver Hauk
A-Finalturnier: 3. Gerhard Lingnau Gerhard Lingnau
A-Finalturnier: 4. Georg Lachnit-Winter Georg Lachnit-Winter
A-Finalturnier: 5. und 6. Horst-Peter Anhalt / Helmut Jeske Horst-Peter Anhalt / Helmut Jeske
A-Finalturnier: 7. und 8. Bernd Lütz / Guido Hehmann Bernd Lütz / Daniel Meyer
B-Finalturnier: Sieger Max-Günther Raimann Max-Günther Raimann
B-Finalturnier: Finalist Ralf Priebe Ralf Priebe
B-Finalturnier: 3. Oliver Hauk Kadir Celik
B-Finalturnier: 4. Daniel Meyer Holger Wöbken

Mmmmh.... es gehört nicht viel dazu und man kommt zu der Erkenntnis:

Backgammon kann kein reines Glücksspiel sein.

 

Hier ein paar Fotos (mit Besten Dank an unsere WhatsApp-Berichterstatter Bernd Lütz und Jeanette Kammann):
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)