Bericht zum 7. Turnier

Bernd Lütz

Das 7.Turnier war mit 12 Spielern bisher das teilnehmerschwächste, was aber nicht verwundert bei  Kaiserwetter draußen und nach dem kurzfristigen Verlegen.

 

Nichtsdestotrotz konnten wir ein sehr schönes Turnier spielen, was auch an den drei Newcomern lag, die nicht nur Farbe ins Geschehen brachten, sondern auch insgesamt recht erfolgreich agierten!

 

Aus Herford angereist war Gordon Copeland, zusammen mit seinem Kumpel Daniel Quente. Dieser fungierte erstmal nur als Zaungast und Edelkiebitz, hat aber Feuer gefangen und wird das nächste Mal mit von der Partie sein!

 

Neu dabei war auch Daniel Meyer aus Hannover, der schon die Woche davor beim schönen Turnier in Bad Dürkheim Turnierluft geschnuppert hat. Nach zwei Niederlagen drehte er mächtig auf und unterlag erst im Stechen für das Halbfinale Georg Lachnit-Winter.

 

Die weiteste Anreise hatte Oliver Hauk aus Oldenburg, ein alter Backgammonfuchs, der aber lange keine Turniere mehr gespielt hat. Eigentlich kam er viel zu spät, aufgrund eines Staus und fehlendem Handy, aber wir haben ihn netterweise noch mit aufgenommen ...

 

... gedankt hat er es uns damit, dass er den Löwenanteil des Preisgeldes mit nach Oldenburg genommen hat! :-)

 

Im letzten Vorrundenspiel gegen Horst Peter Anhalt brauchte er einen Schlusspasch, um überhaupt noch ins Stechen zu kommen, was ihm auch promt gelang!  Wie es der Zufall wollte, wurde er in diesem Stechen wieder gegen Horst Peter gelost, und schlug ihn erneut in einer atemberaubenden Partie. Sein Gegner, der schon mit eineinhalb Beinen im Halbfinale stand, konnte ihm da schon ein wenig leid tun, but that's Backgammon!

 

Nach einem weiteren Sieg in der Stech-Runde gegen den Sieger des Vorturniers, Juri Alper, konnte er sich auch im Halbfinale gegen Ihren Berichterstatter durchsetzten mit einer 5 im richtigen Moment. Das Match wurde aufgezeichnet, und das Programm Xtreme Gammon bescheinigt ihm eine sehr ordentliche Leistung!

 

Den Sidepool hatte er damit schon sicher gewonnen, und somit das meiste Preisgeld. Das Turnier allerdings konnte er nicht gewinnen, denn an diesem Tag war einer nicht zu schlagen:

 

Bernd Lütz!

 

Neben Georg und Juri ist Bernd der Einzige, der an allen Turnieren der Serie teilgenommen hat, und konnte sich nun - wie die beiden Anderen zuvor - auch erstmals in die Siegerliste eintragen!

 

Heute war er einfach nicht zu schlagen. Er hat seine Gegner nicht nur in Grund und Boden geredet, sondern auch gespielt!

 

Schon nach der Vorrunde souverän mit 4-1 Siegen für das Halbfinale qualifiziert, ließ er auch im weiteren Verlauf nichts anbrennen. Einen 0-4 Rückstand gegen Georg machte er wett als wäre es nichts, und auch im Finale gegen Oliver war er eigentlich nie in Verlustgefahr.

 

Glückwunsch, Bernd!!   Wir hoffen, dass Du auch weiterhin fester Bestandteil der Serie bleibst!

 

 

 

 

 

Das Finale zu später Stunde:

 

Bernd Lütz (links) gegen 

Oliver Hauk (rechts)

 

Es kiebitzen Daniel Meyer 

und Georg Lachnit-Winter

 

Die spannendste Partie des Turniers:

 

Horst Peter Anhalt (links) im Stechen

gegen Oliver Hauk.

 

Im Hintergrund spielt Daniel Meyer (links) gegen georg Lachnit-Winter.

 

Kiebitz: Der spätere Sieger Bernd Lütz

Hier die entscheidende Stellung aus obigem Match:

Nachdem Oliver (unten) bereits zwei Steine ausgespielt hatte, ist es Horst Peter (oben) noch gelungen, drei weiße Steine auf die Bar zu setzen. Fortan liefen nun eine ganze Weile seine 4 Checker gegen Olivers 3 um das Board.

 

Das glücklichere Ende hatte dann Oliver, mit einem Pasch im vorletzten Wurf! 

 

 

 

Russisches Duell im Stechen:

 

Igor Kopelev (links) gegen Juri Alper

Streiflicht aus der Vorrunde:

 

Guido Hehmann (links) auf seinem berüchtigten Mini-Brett gegen Gordon 

Copeland.

 

Kiebitzer: Daniel Quente

 

 

 

 

Noch ein Foto vom Finale:

 

Bernd (unten) gegen Oliver

 

Kiebitz: Daniel Meyer